Kultur

Kommende Veranstanstaltungen: September, Oktober, November ,Dezember



Donnerstag, 19. September 2019 – 20 Uhr

Lesereihe Denkanstöße
Dilek Güngör
liest aus "Ich bin Özlem"  - Verbrecher Verlag

Denkanstösse
Autor*innen-Lesungen und Gespräche zum Miteinander und dem Trennenden in der bundesdeutschen Gesellschaft.
Jeweils im Anschluss an die Lesungen erhalten die Zuhörer Gelegenheit zu einem moderiertem Gespräch mit den jeweiligen Autorinnen und Autoren.

»Meine Eltern kommen aus der Türkei.« Alle Geschichten, die Özlem
über sich erzählt, beginnen mit diesem Satz. Nichts hat sie so stark geprägt wie die Herkunft ihrer Familie, glaubt sie. Doch noch viel mehr glaubten das ihre Kindergärtnerinnen, die Lehrer, die Eltern ihrer Freunde, die Nachbarn. Özlem begreift erst als erwachsene Frau, wie stark sie sich mit dieser Zuschreibung identifiziert hat. Özlems Wut darüber bahnt sich ihren Weg, leise zunächst, dann allerdings, bei einem Streit mit ihren Freunden, ungebremst: Von
Rassismus ist die Rede und von Selbstmitleid, von Scham und Neid, von Ausgrenzung und Minderwertigkeitsgefühlen.
Mit genauem Blick und bestechender Offenheit beschreibt Dilek Güngör, welche Kraft es kostet, sich in einer Gesellschaft zu behaupten, die besessen ist von der Frage nach Zugehörigkeit, Identität und der »wahren« Herkunft.

www.verbrecherverlag.de/book/detail/967

weitere Lesungen
 
Do., 31. Oktober 2019
Anke Stelling liest aus "Schäfchen im Trockenen" Verbrecher Verlag
 
Do., 14. November 2019
Andreas Speit liest aus "Die Entkultivierung des Bürgertums "
 
Do., 5. Dezember 2019
Mixed-Race Wonderwoman
Mithu Sanyal liest und spricht über die drei Is: Identitätspolitik, Intersektionalität und Inderkinder

Ort: AKA 103, Akazienstraße 103, 46049 Oberhausen
Eintritt: 8 €


Freitag, 27. September 2019 – 19 Uhr

Das Bolleke Kneipenquiz
Kämpft in Teams um den Bolleke-Quizgewinn


 

Ort: AKA 103, Akazienstraße 103, 46049 Oberhausen
Teilnahmegebühr: 2 €


Freitag 04. Oktober 2019 - 20 Uhr

Yat-Kha
Musik und Kehlkopfgesang aus dem Sajangebirge Tuwas
RJAZZ AKA 103

Yat-Kha ist eine Band aus Tuwa (Südsibirien), die der Sänger und Gitarrist Albert Kuvezin (Gründungsmitglied von Huun-Huur-Tu) zusammen mit dem russischen Avantgarde-Komponisten und elektronischen Musiker Iwan Sokolowski 1991 in Moskau gegründet hat.
Yat-Kha gehören zu den erfolgreichsten Gruppen Sibiriens, die mit ihrer Fusion aus traditionellen Musik und westlichen Rockvarianten ihre Heimatrepublik Tuwa und die Musik Zentralasiens bekannt machten.
Der ultra-tiefe Kehlkopfgesang (Kargyraa) von Albert Kuvezin, dem charismatischen Kopf und Gründer der Band, macht Yat-Kha einzigartig und unverwechselbar.
Seit Mitte der 1990er Jahre touren Kuvezin und Perkussionist Zhenia – Rasputin -Tkachev mit unterschiedlichen, internationalen Besetzungen durch die Welt und waren dabei zu Gast auf allen renommierten Weltmusikfestivals in Europa, Kanada, Japan, China und Russland.

www.yat-kha.ru/en/

www.youtube.com/watch?v=atyMCP-vM8M

www.youtube.com/watch?v=pBA_5mD0bnw&list=RDGpQkYxING4I&index=5

https://de.wikipedia.org/wiki/Yat-Kha

https://lollipoppeshoppe.bandcamp.com/album/aldyn-dashka

Yat-Kha (sprich „Jat-Cha“) kommen aus Tuwa, einer kleinen Republik der russischen Föderation, im Süden von Sibirien an der Grenze zur Mongolei. Die Band um den charismatischen Sänger Albert Kuvezin spielt eine abgefahrene Mischung aus Untertongesang, Rock, Psychodelic und traditioneller tuwanesischer Musik.

Kuvezin ist Meister des sibirischen Kehlkopfgesanges und kann zwei Noten gleichzeitig klingen lassen, dies erzeugt ungewohnte, aber faszinierende „knurrende“ Toneffekte. Die Band spielt dazu überraschend vielseitig handfeste akustische Folkmelodien, feurige elektrische Gitarrensolos oder Coverversionen von westlichen Größen wie Led Zeppelin kombiniert mit traditionellen sibirischen Rhythmen und Instrumenten. In dieser Kombination ist Yat-Kha wirklich unvergleichbar und hat sich eine treue Fangemeinde gesichert.

Ort: AKA 103, Akazienstraße 103, 46049 Oberhausen
Eintritt: 12 Euro

Dienstag, 08. Oktober 2019 – 19:30 Uhr (20 Uhr Beginn)

RJAZZ Konzertreihe
Marc Brenken (Piano) im Duo mit Charlotte Illinger (Gesang)
„Jazz Ain't Nothin' But Soul"
RJAZZ AKA 103

 

Dieser Betty-Carter-Titel aus dem Jahr 1960 ist das Motto des Abends. Charlotte Illinger und Marc Brenken teilen die brennende Leidenschaft für Klassiker des amerikanischen Vocal Jazz, denen sie immer wieder andere Facetten abgewinnen. Soulful, frisch und lebendig improvisieren die beiden gemeinsam über bekannte Evergreens.
www.jpc.de ("Charlotte Illinger")

 

Ort: AKA 103, Akazienstraße 103, 46049 Oberhausen
Eintritt: kostenfrei - Spenden erwünscht - Konzertdauer ca. 2 x 35 Minuten


Donnerstag, 31. Oktober 2019 – 20 Uhr

Lesereihe Denkanstöße
Anke Stelling
liest aus "Schäfchen im Trockenen"  - Verbrecher Verlag

Denkanstösse
Autor*innen-Lesungen und Gespräche zum Miteinander und dem Trennenden in der bundesdeutschen Gesellschaft.
Jeweils im Anschluss an die Lesungen erhalten die Zuhörer Gelegenheit zu einem moderiertem Gespräch mit den jeweiligen Autorinnen und Autoren.

Anke Stellings Prosa analysiert auf hoch sensible Weise die Mittelstandsgesellschaft der Gegenwart. Ihre jüngsten Romane ‚Bodentiefe Fenster‘, ‚Fürsorge‘ und ‚Schäfchen im Trockenen‘ bilden zusammengenommen eine Trilogie moderner Gemeinschaft. Mit soziologischer Präzision stellt Anke Stelling dar, wie und mit welchen Konsequenzen heutige Bürgerlichkeit von den antibürgerlichen Werten der 68er infiziert worden ist. (Jurybegründung zum Friedrich-Hölderlin-Preis 2019)
Diese Suada einer Aufsteigerin ist ein Roman geworden, wie es ihn viel zu selten gibt in der deutschen Gegenwartsliteratur: Wütend, intensiv, ein Schlag in die Magengrube.
Preis der Leipziger Buchmesse 2019, SWR-Bestenliste Februar 2019, nominiert zum Franz-Hessel-Preis 2019, von der Frankfurter Rundschau gekürter Geheimtipp der Frankfurter Buchmesse 2018.

www.verbrecherverlag.de/book/detail/941

weitere Lesungen
 
Do., 14. November 2019
Andreas Speit liest aus "Die Entkultivierung des Bürgertums "
 
Do., 5. Dezember 2019
Mixed-Race Wonderwoman
Mithu Sanyal liest und spricht über die drei Is: Identitätspolitik, Intersektionalität und Inderkinder

Ort: AKA 103, Akazienstraße 103, 46049 Oberhausen
Eintritt: 8 €

Dienstag, 12. November 2019 – 19:30 Uhr (20 Uhr Beginn)

RJAZZ Konzertreihe
Marc Brenken (Piano) im Duo mit Nina Lentföhr (Gesang)
„Where the Muddy Mississippi Waters Flow”
RJAZZ AKA 103

 

Die Kölnerin ergründet mit Neugier den Stil der großen Bluesladies aus der Zeit, als der Jazz gerade erst erfunden wurde. Sie liebt den besonderen Sound, der damals entstand, als man noch ohne Mikrophon auskommen musste, ebenso die Direktheit und schlichte Schönheit der Texte. Am heutigen Abend wird neben Klassikern viel Rares zu hören sein, das Nina Lentföhr beim Durchstöbern längst vergessener Aufnahmen entdeckt shat.
www.ninasrustyhorns.de

 

Ort: AKA 103, Akazienstraße 103, 46049 Oberhausen
Eintritt: kostenfrei - Spenden erwünscht - Konzertdauer ca. 2 x 35 Minuten


Donnerstag, 14. November 2019 – 20 Uhr

Lesereihe Denkanstöße
Andreas Speit
liest aus "Die Entkultivierung des Bürgertums "

Denkanstösse
Autor*innen-Lesungen und Gespräche zum Miteinander und dem Trennenden in der bundesdeutschen Gesellschaft.
Jeweils im Anschluss an die Lesungen erhalten die Zuhörer Gelegenheit zu einem moderiertem Gespräch mit den jeweiligen Autorinnen und Autoren.

Sie kommen nicht aus dem Nichts. Und sie sind auch keine Nobodys. Sie sind unsere Nachbarn und uns Nahestehende. Die vermeintlichen Wutbürger sind unter uns – und manchmal sind es auch wir selbst. Die neuen Rechten leben in der Mitte der Gesellschaft.
Vom gesellschaftlichen Rand kamen die extrem Rechten selten. Ihre Positionen schoben sie vielmehr selbst an den politischen Rand. Doch was gestern noch am Rande stand und undenkbar schien, befindet sich nun in der Mitte, geht heute und kann gesagt werden. Es ist eine »Entkultivierung des Bürgertums« im Gange, ein Teil der einstigen Mitte flieht ins Autoritäre.
Andreas Speit fühlt einer Gesellschaft den Puls, in der die politischen Kategorien »Links« und »Rechts« immer unklarer werden. Geht die liberale Gesellschaft ihrem Ende entgegen? Und wenn das Unsagbare wieder sagbar geworden ist, ist das Ausdruck von Normalität oder Wiederkehr von etwas, was wir glaubten, überwunden zu haben?

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Do., 5. Dezember 2019
Mixed-Race Wonderwoman
Mithu Sanyal liest und spricht über die drei Is: Identitätspolitik, Intersektionalität und Inderkinder

Ort: AKA 103, Akazienstraße 103, 46049 Oberhausen
Eintritt: 8 €

Donnerstag, 5. Dezember 2019 – 20 Uhr

Lesereihe Denkanstöße
Mithu Sanyal
liest und spricht über die drei Is: Identitätspolitik, Intersektionalität und Inderkinder

Denkanstösse
Autor*innen-Lesungen und Gespräche zum Miteinander und dem Trennenden in der bundesdeutschen Gesellschaft.
Jeweils im Anschluss an die Lesungen erhalten die Zuhörer Gelegenheit zu einem moderiertem Gespräch mit den jeweiligen Autorinnen und Autoren.

Mixed-Race Wonderwoman
Worüber reden wir, wenn wir über Rassismus reden? Was bedeutet Schwarz? Was bedeutet weiß? Was dürfen wir überhaupt noch sagen?
Warum hat uns niemand gefragt, bevor die Heimatministerien begründet wurden? Heimat für wen? Und wie viele? Wo kommst du her?
Nein, wo kommst du wirklich, wirklich her? Warum ist „alter weißer Mann“ inzwischen ein Schimpfwort? Und wie finden wir einen Weg heraus aus diesem Dilemma?
Mithu Sanyal liest und spricht über die drei Is:
Identitätspolitik, Intersektionalität und Inderkinder
Dr. Mithu M. Sanyal, Autorin, Kulturwissenschaftlerin und Journalistin.
Für ihre Hörspiele und Feature erhielt sie dreimal den Dietrich Oppenberg Medienpreis. Arbeit für WDR, SWR, Deutschlandfunk, Spiegel, Bundeszentrale für politische Bildung, MISSY Magazine, SPEX etc.
Sie hat eine regelmäßige Kolumne in der taz.

www.sanyal.de
 

Ort: AKA 103, Akazienstraße 103, 46049 Oberhausen
Eintritt: 8 €

Dienstag, 10. Dezember 2019 – 19:30 Uhr (20 Uhr Beginn)

RJAZZ Konzertreihe
Marc Brenken (Piano) im Duo mit Lina Knörr (Gesang)
„Both Sides Now”
RJAZZ AKA 103

 

Ein Abend mit zwei Schwerpunkten: zum einen Joni-Mitchell-Songs, zum anderen Standards aus dem Great American Songbook. Lina Knörr (*2000) gehört zu den vielversprechendsten jungen Jazzsängerinnen Deutschlands. Sie studiert an der Musikhochschule Köln und singt u. a. beim Bundesjugendjazzorchester.

 

Ort: AKA 103, Akazienstraße 103, 46049 Oberhausen
Eintritt: kostenfrei - Spenden erwünscht - Konzertdauer ca. 2 x 35 Minuten